Reiseverlauf Thailand-Kambodscha

Ayutthaya, die ehemalige Haupt- und Königsstadt des siamesischen Reiches. Von der einstigen Hauptstadt Siams mit den Pagoden und Palästen sind heute fast nur noch Ruine zu sehen. Die einstige Pracht und Herrlichkeit von Ayutthaya lässt sich heute nur noch bruchstückweise erahnen. Die Burmesen haben im Jahr 1767 die Stadt angegriffen. Um das Gold der Tempel zu erhalten wurde ganz Ayutthaya angezündet. Im selben Jahr wurde die neue Hauptstadt Bangkok gegründet und die Burmesen wieder zurückgedrängt. Die Überreste von 375 Tempeln, 29 Palast-Festungen und 94 Stadttoren lassen noch heute den Glanz und Reichtum erahnen, mit dem in Ayutthaya insgesamt 33 Könige von 1350 bis 1767 regierten. Ayutthaya ist durch die drei hier zusammen fließenden Flüsse Chao Phraya, Lopbure und Pa Sak komplett von Flüssen umgeben.

Als erstes steuerten wir die einstige königliche Sommerresidenz mit ihren prachtvollen Gebäuden und Parkanlagen an - (1) Bang Pa-In Palace - der Sommerpalast. Die Palastanlage liegt noch etwas außerhalb vor Ayutthaya.

Als zweites folgte der (2) Wat Phanan Choeng.

Anschließend die Ruinen des (3) Wat Yai Chai Mongkol, der etwas außerhalb des historischen Stadtzentrums liegt. Sehenswert sind hier ein riesiger liegender Buddha, die Wachsfigur eines alten Mönchs, zahlreiche Buddhastatuen sowie ein riesiger Chedi (62 m) mit einer Aussichtsplattform, die einen schönen Blick über die Anlage eröffnet. Alles ist weniger prunkvoll mit Gold verziert, aber dennoch nicht minder interessant. Statt des Goldes verwendet man hier einfach gelbe Tücher, was seinen eigenen Reiz hat. Es folgte ein leckeres Essen (4).

Zum Abschluss wartete die königliche Tempelanlage (6) Wat Phra Si San Phet auf uns, deren Überreste nur noch vage an den Glanz vergangener Zeiten erinnern. Die Anlage mit ihren vielen halb verfallenen Tempeltürmen wird von drei großen, restaurierten Chedis dominiert, die die Asche verstorbener Könige und eine Reliquie Buddhas enthalten. Gleich nebenan erhebt sich der (5) Viharn Phra Mongkol Bophit. Sein Innenraum ist von einem 16 m hohen sitzenden Buddha aus Bronze ausgefüllt, der 1991/92 komplett vergoldet wurde.


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